Die Hirnforschung macht mit einem hartnรคckigen Mythos endgรผltig Schluss: Lernen ist kein รbertragungsprozess, sondern ein Umbauprozess im Gehirn. Wissen entsteht nicht, weil jemand es gut prรคsentiert, egal ob mit PPT-Folien oder in E-Learning-Programmen, sondern weil Mitarbeitende ihre neuronalen Netzwerke entwickeln, indem sie Informationen aktiv in Herausforderungen verarbeiten, mit Vorwissen verknรผpfen und emotional bedeutsam machen. Der berรผhmte โNรผrnberger Trichterโ ist damit eine Illusion, keine wirklich neue Erkenntnis (1).
Wenn Lehren nicht automatisch Lernen erzeugt, kann die zentrale Rolle nicht mehr die Trainer*in als Wissensquelle sein, sondern die Lernarchitekt*in und die Lernbegleitende, die selbstorganisiertes Lernen ermรถglichen. Ihre Aufgabe ist es, Situationen zu ermรถglichen, in denen Mitarbeitende selbstorganisiert Herausforderungen lรถsen, Entscheidungen treffen und Erfahrungen reflektieren โ genau jene Prozesse, in denen sich neuronale Netzwerke und damit Werte sowie Kompetenzen ausbilden.
Der pรคdagogische Psychologe Diethelm Wahl beschreibt dies als Weg โvom trรคgen Wissen zum kompetenten Handelnโ. Lernumgebungen mรผssen so gestaltet sein, dass sie die Kluft zwischen Wissen und Handeln systematisch รผberbrรผcken, statt sie zu vergrรถรern. Lernbegleitende strukturieren nicht vorrangig Inhalte, sondern orchestrieren mentale Lernprozesse โ vom Aktivieren der Vorerfahrungen รผber das mentale Durchspielen von Handlungssituationen bis hin zur Anwendung in realen Herausforderungen, so dass sich das Lern-Transferproblem von alleine erledigt. Sie geben Impulse, die das Gehirn der Lernenden zu eigener Bedeutungsbildung und zum Anwenden in immer anspruchsvolleren Kontexten im Praxisprozess anregen, anstatt Lรถsungen fertig zu liefern. Sie begleiten die Mitarbeitenden dabei beim Experimentieren, Scheitern und Verbessern und sorgen fรผr systematische Reflexionsschleifen.
Neurobiologisch entscheidend ist dabei die emotionale Sicherheit. Stress, Angst und Bloรstellung blockieren genau die Hirnareale, die fรผr komplexes Lernen gebraucht werden. Deshalb kommt der Entwicklung der gemeinsamen Werte, die sich insbesondere auch in der Lernkultur niederschlagen, eine zentrale Bedeutung zu.
Wer die selbstorganisierte Entwicklung der Werte und Kompetenzen fรผr eine unsichere, digitale Arbeitswelt ermรถglichen will, muss es seinen Personalentwickler*innen und Trainerinnen entsprechend ermรถglichen, ihre neurodidaktisch basierten Kompetenzen aufzubauen.
Wir entwickeln Ihre Trainer*innen und Personalentwickler in diesem Sinne mit unserem bewรคhrten Konzept der Zert. Skillsmanager*in zu zertifizierten Lernbegleitenden und Lernarchitekt*innen.
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Wenn Lehren nicht automatisch Lernen erzeugt, kann die zentrale Rolle nicht mehr die Trainer*in als Wissensquelle sein, sondern die Lernarchitekt*in und die Lernbegleitende, die selbstorganisiertes Lernen ermรถglichen. Ihre Aufgabe ist es, Situationen zu ermรถglichen, in denen Mitarbeitende selbstorganisiert Herausforderungen lรถsen, Entscheidungen treffen und Erfahrungen reflektieren โ genau jene Prozesse, in denen sich neuronale Netzwerke und damit Werte sowie Kompetenzen ausbilden.
Der pรคdagogische Psychologe Diethelm Wahl beschreibt dies als Weg โvom trรคgen Wissen zum kompetenten Handelnโ. Lernumgebungen mรผssen so gestaltet sein, dass sie die Kluft zwischen Wissen und Handeln systematisch รผberbrรผcken, statt sie zu vergrรถรern. Lernbegleitende strukturieren nicht vorrangig Inhalte, sondern orchestrieren mentale Lernprozesse โ vom Aktivieren der Vorerfahrungen รผber das mentale Durchspielen von Handlungssituationen bis hin zur Anwendung in realen Herausforderungen, so dass sich das Lern-Transferproblem von alleine erledigt. Sie geben Impulse, die das Gehirn der Lernenden zu eigener Bedeutungsbildung und zum Anwenden in immer anspruchsvolleren Kontexten im Praxisprozess anregen, anstatt Lรถsungen fertig zu liefern. Sie begleiten die Mitarbeitenden dabei beim Experimentieren, Scheitern und Verbessern und sorgen fรผr systematische Reflexionsschleifen.
Neurobiologisch entscheidend ist dabei die emotionale Sicherheit. Stress, Angst und Bloรstellung blockieren genau die Hirnareale, die fรผr komplexes Lernen gebraucht werden. Deshalb kommt der Entwicklung der gemeinsamen Werte, die sich insbesondere auch in der Lernkultur niederschlagen, eine zentrale Bedeutung zu.
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(1) vgl. dazu auch https://lnkd.in/eSVgWrvx