Die Diskussion รผber Kรผnstliche Intelligenz (KI) konzentriert sich oft auf ethische Fragen โ die Angst vor Kontrollverlust, Verantwortung bei Fehlentscheidungen, Datenschutz oder Diskriminierungsrisiken. Diese Themen sind wichtig, doch sie greifen zu kurz. Wenn wir รผber den Einsatz von KI im Corporate Learning sprechen, mรผssen wir den Blick weiten: Es geht nicht nur darum, ob KI โethisch vertretbarโ handelt, sondern welche Werte sie in die Lern- und Entwicklungsprozesse einbringt โ und welche Werte die Unternehmen selbst mit ihr gestalten wollen.
Ethik beschreibt die Regeln und Grenzen des moralisch „richtigen“ Handelns. Werte hingegen geben als Ordner des selbstorganisierten Handelns Orientierung und bestimmen damit die Haltung der Menschen. Sie beantworten die entscheidende Frage: ๐๐ฐ๐ป๐ถ ๐ด๐ฆ๐ต๐ป๐ฆ๐ฏ ๐ธ๐ช๐ณ ๐๐ รผ๐ฃ๐ฆ๐ณ๐ฉ๐ข๐ถ๐ฑ๐ต ๐ฆ๐ช๐ฏ โ ๐ถ๐ฏ๐ฅ ๐ธ๐ฆ๐ญ๐ค๐ฉ๐ฆ ๐๐ณ๐ฃ๐ฆ๐ช๐ต๐ด-๐ถ๐ฏ๐ฅ ๐๐ฆ๐ณ๐ฏ๐ฌ๐ถ๐ญ๐ต๐ถ๐ณ ๐ด๐ฐ๐ญ๐ญ ๐ฅ๐ข๐ณ๐ข๐ถ๐ด ๐ฆ๐ฏ๐ต๐ด๐ต๐ฆ๐ฉ๐ฆ๐ฏ? Ethik ist damit nur ein Teilbereich eines umfassenderen Werteverstรคndnisses.
Jede menschliche Gesellschaft benรถtigt gemeinsame Werte als Ordnungsprinzipien. Entsprechend gilt dies fรผr kooperierende Gesellschaften humanoider Computer. Sie kรถnnen dabei auf den groรen Schatz menschlicher Werte zurรผckgreifen โ und dennoch eigene, anders gewichtete Werteordnungen ausbilden. Diese maschinellen Prioritรคten kรถnnen dabei menschlichen Vorstellungen von Wรผrde, Verantwortung und Gemeinwohl auch zuwiderlaufen.
Folglich ist eine ๐ช๐ฒ๐ฟ๐๐ฒ๐ด๐ฟ๐ฒ๐ป๐๐ฒ zwischen menschlichen Gesellschaften und mรถglichen Computergesellschaften denkbar. Um diesem Spannungsfeld zu begegnen, zeichnen sich drei mรถgliche Grundpfade ab:
โข ๐ฃ๐ฟ๐ถ๐บ๐ฎ๐-๐ฑ๐ฒ๐-๐ ๐ฒ๐ป๐๐ฐ๐ต๐น๐ถ๐ฐ๐ต๐ฒ๐ป-๐ฉ๐ฎ๐ฟ๐ถ๐ฎ๐ป๐๐ฒ: Die Menschen definieren verbindliche Werte, an denen sich die KI zu orientieren hat. Die KI unterstรผtzt Entscheidungen der Menschen, bleibt aber normativ nachgeordnet.
โข ๐ง๐ฒ๐ฐ๐ต๐ป๐ผ๐ธ๐ฟ๐ฎ๐๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ ๐ฉ๐ฎ๐ฟ๐ถ๐ฎ๐ป๐๐ฒ: Die generative KI etabliert eigene Wertesysteme, die sich โ offen oder schleichend โ auch auf menschliche Ordnungen ausdehnen. Die Menschen passen sich an, freiwillig oder unter implizitem Druck technologischer Infrastrukturen.
โข ๐ง๐ฟ๐ฎ๐ป๐๐ต๐๐บ๐ฎ๐ป๐ถ๐๐๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ ๐ฆ๐ฝ๐ถ๐ฒ๐น๐ฎ๐ฟ๐๐ฒ๐ป: Der Mensch รผberschreitet biologische Grenzen, etwa durch Kรผnstliche Intelligenz, Gentechnik, Neuroimplantate oder digitale Vernetzung und vernetzt dadurch menschliches Bewusstsein mit technologischen Systemen, so dass sich neue Formen des Denkens, Bewertens und Entscheidens entwickeln.
Diese Wertegrenze wird vermutlich zur ๐๐ฒ๐ป๐๐ฟ๐ฎ๐น๐ฒ๐ป ๐๐ฒ๐๐๐ฎ๐น๐๐๐ป๐ด๐๐ณ๐ฟ๐ฎ๐ด๐ฒ in der Zukunft werden. Entscheidend ist, ob es uns gelingt, wertekompetente Systeme zu bauen und zugleich wertekompetente Organisationen zu entwickeln: Institutionen, die normative Klarheit schaffen, Dissens moderieren, Verantwortung zuweisen und technologische Macht zivilisieren.
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Ethik beschreibt die Regeln und Grenzen des moralisch „richtigen“ Handelns. Werte hingegen geben als Ordner des selbstorganisierten Handelns Orientierung und bestimmen damit die Haltung der Menschen. Sie beantworten die entscheidende Frage: ๐๐ฐ๐ป๐ถ ๐ด๐ฆ๐ต๐ป๐ฆ๐ฏ ๐ธ๐ช๐ณ ๐๐ รผ๐ฃ๐ฆ๐ณ๐ฉ๐ข๐ถ๐ฑ๐ต ๐ฆ๐ช๐ฏ โ ๐ถ๐ฏ๐ฅ ๐ธ๐ฆ๐ญ๐ค๐ฉ๐ฆ ๐๐ณ๐ฃ๐ฆ๐ช๐ต๐ด-๐ถ๐ฏ๐ฅ ๐๐ฆ๐ณ๐ฏ๐ฌ๐ถ๐ญ๐ต๐ถ๐ณ ๐ด๐ฐ๐ญ๐ญ ๐ฅ๐ข๐ณ๐ข๐ถ๐ด ๐ฆ๐ฏ๐ต๐ด๐ต๐ฆ๐ฉ๐ฆ๐ฏ? Ethik ist damit nur ein Teilbereich eines umfassenderen Werteverstรคndnisses.
Jede menschliche Gesellschaft benรถtigt gemeinsame Werte als Ordnungsprinzipien. Entsprechend gilt dies fรผr kooperierende Gesellschaften humanoider Computer. Sie kรถnnen dabei auf den groรen Schatz menschlicher Werte zurรผckgreifen โ und dennoch eigene, anders gewichtete Werteordnungen ausbilden. Diese maschinellen Prioritรคten kรถnnen dabei menschlichen Vorstellungen von Wรผrde, Verantwortung und Gemeinwohl auch zuwiderlaufen.
Folglich ist eine ๐ช๐ฒ๐ฟ๐๐ฒ๐ด๐ฟ๐ฒ๐ป๐๐ฒ zwischen menschlichen Gesellschaften und mรถglichen Computergesellschaften denkbar. Um diesem Spannungsfeld zu begegnen, zeichnen sich drei mรถgliche Grundpfade ab:
โข ๐ฃ๐ฟ๐ถ๐บ๐ฎ๐-๐ฑ๐ฒ๐-๐ ๐ฒ๐ป๐๐ฐ๐ต๐น๐ถ๐ฐ๐ต๐ฒ๐ป-๐ฉ๐ฎ๐ฟ๐ถ๐ฎ๐ป๐๐ฒ: Die Menschen definieren verbindliche Werte, an denen sich die KI zu orientieren hat. Die KI unterstรผtzt Entscheidungen der Menschen, bleibt aber normativ nachgeordnet.
โข ๐ง๐ฒ๐ฐ๐ต๐ป๐ผ๐ธ๐ฟ๐ฎ๐๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ ๐ฉ๐ฎ๐ฟ๐ถ๐ฎ๐ป๐๐ฒ: Die generative KI etabliert eigene Wertesysteme, die sich โ offen oder schleichend โ auch auf menschliche Ordnungen ausdehnen. Die Menschen passen sich an, freiwillig oder unter implizitem Druck technologischer Infrastrukturen.
โข ๐ง๐ฟ๐ฎ๐ป๐๐ต๐๐บ๐ฎ๐ป๐ถ๐๐๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ ๐ฆ๐ฝ๐ถ๐ฒ๐น๐ฎ๐ฟ๐๐ฒ๐ป: Der Mensch รผberschreitet biologische Grenzen, etwa durch Kรผnstliche Intelligenz, Gentechnik, Neuroimplantate oder digitale Vernetzung und vernetzt dadurch menschliches Bewusstsein mit technologischen Systemen, so dass sich neue Formen des Denkens, Bewertens und Entscheidens entwickeln.
Diese Wertegrenze wird vermutlich zur ๐๐ฒ๐ป๐๐ฟ๐ฎ๐น๐ฒ๐ป ๐๐ฒ๐๐๐ฎ๐น๐๐๐ป๐ด๐๐ณ๐ฟ๐ฎ๐ด๐ฒ in der Zukunft werden. Entscheidend ist, ob es uns gelingt, wertekompetente Systeme zu bauen und zugleich wertekompetente Organisationen zu entwickeln: Institutionen, die normative Klarheit schaffen, Dissens moderieren, Verantwortung zuweisen und technologische Macht zivilisieren.